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Meine Arbeit mit historischen Quellen

  • 28. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Wenn wir über lang vergangene Epochen schreiben, wird die Quellenlage zum Problem. Manches liegt beinahe völlig im Dunkeln. Wir können uns nur auf Aufzeichnungen verlassen, die überliefert sind.


Im frühen Mittelalter konnten nur wenige Menschen Lesen und Schreiben. Die Klöster waren nicht nur religiöse Zentren, sondern Orte der Bildung und Wissensverbreitung. Viele Mönche waren des Schreibens mächtig, machten jedoch nur einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung aus.


Es waren Mönche wie Gregor von Tours, die uns so detaillierte Schriften hinterlassen haben, dass wir uns heute das Leben im Frühmittelalter ungefähr vorstellen können. Die Ereignisse des vierten / fünften / sechsten Jahrhunderts sind uns dank dieser Mönche nicht völlig unbekannt.


Beim Schreiben meiner Romane über das Mittelalter greife ich auf Übersetzungen dieser Quellen zurück (das gilt natürlich auch für mein historisches Lektorat). Dokumente wie die Geschichte der Franken, die Gotengeschichte und die Vita Severini sind wichtige Anhaltspunkte für mich, wenn ich die historischen Ereignisse beschreibe. Auch Übersetzungen erhaltener Papyri habe ich schon für meine Arbeit herangezogen.


Diese Tätigkeit ist anspruchsvoll, macht mir aber großen Spaß :-)

 
 
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