„Das funktioniert sowieso nicht“
- 11. Feb.
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Oft hören wir diese oder ähnliche Aussagen, vor allem, wenn wir Projekte in Angriff nehmen, die wir uns früher nicht zugetraut hätten. Manchmal ist es unser Umfeld, das uns auf diese Weise zurückhält, doch ab und zu sind auch unsere eigenen Zweifel die Übeltäter.
In solchen Situationen lohnt es sich, auf Dinge zurückzublicken, die überraschenderweise doch funktioniert haben. So können wir uns selbst Mut zusprechen, unabhängig davon, wie klein der Erfolg im Rückblick erscheinen mag. Für mich war einer dieser prägenden Anlässe meine Teilnahme an einem Journalismus-Workshop, den meine Universität veranstaltet hat. Damals hätte ich mich fast nicht beworben, weil ich mir sicher war, dass ich ohnehin nicht als Teilnehmerin ausgewählt werden würde. Wenige Tage später hatte ich die Bestätigung mit Zugangsdaten (der Kurs fand online statt) im E-Mail-Postfach.
Veränderungen müssen nicht erst dann stattfinden, wenn wir keine Wahl mehr haben. Man ist nicht nur Opfer der Umstände. Wenn etwas absolut nicht passt, lohnt es sich, neue Wege zu beschreiten. Ohne diese Überzeugung hätte ich kein Studium aufgenommen und keine Firma gegründet. Nichts davon geht ohne Schwierigkeiten ab, man lernt allerdings enorm viel dazu.
Wäre ich in meinem Bürojob glücklicher? Garantiert nicht. Nur wenn wir ab und zu über unsere vermeintlich begrenzten Möglichkeiten hinausgehen, verstehen wir, wozu wir wirklich in der Lage sind.


